Putzarbeiten

Wir bieten Innen- und Außenputze in bester Qualität. Egal ob klassisch oder Spezialputz mit Struktur oder Farbe
– wir sind Ihr Partner.

Innenputz

Wenn unsere Kunden zum ersten Mal Ihre neuen „eigenen vier Wände“ betreten und sich über das optische Ergebnis freuen, sind auch wir zufrieden.

Ein guter Innenputz – eine schöne, veredelte Wandoberfläche – sollte aber nicht nur optisch dem Kundenwunsch entsprechen sondern auch die Luftfeuchtigkeit im Raum regulieren
und ggf. den Schallschutz und Brandschutz verbessern.

Als Putz wird klassischerweise der «Mineralischer Putz» bezeichnet.
Dem Hauptbestandteil «Sand» werden mineralische Bindemittel (Baukalk, Kalk-Zement-Gemisch, Zement oder Gips), Perlite und Mörtelverbesserer (z.B. Erstarrungsbeschleuniger, Luftporenbilder, Haftverbesserer) zugesetzt.

sind für Wohnbereiche die Kalk-Gips-Putze und für Feuchträume die Kalk-Zement-Putze.


Kalkputze
sind sehr diffusionsoffen, gleichen das Raumklima wohngesund aus und können somit überschüssige Raumfeuchte aufnehmen und abgeben. Sie desinfizieren (keimfrei) und beugen somit Schimmelbildung vor.

Kalk-Gips-Putze
Gips ist – neben Lehm – das älteste Bindemittel für den Hausbau und kam schon 9000 v. Chr. in Kleinasien zum Einsatz. Er ist feuchtigkeitsregulierend, neutralisierend und bietet gute Wärme- und Schallschutzisolierung und ist schwindfrei. Er bietet einen ausgezeichneten Untergrund für Abschlussarbeiten wie z.B. Tapezieren und Streichen.

Kalk-Gips-Filz-Putze
bieten eine schönen Oberflächenstruktur und sind leicht verarbeitbar (Verriebener Filzputz)

Kalk-Gips-Glatt-Putze
besitzen eine glatte Oberfläche, welche mit zusätzlichen Spachtelarbeiten noch mehr geglättet werden kann.

Kalk-Zement-Putze
kommen – neben der Anwendung in Wohnräumen – besonders in Feuchträumen, Treppenhäusern (hohe mechanische Belastbarkeit) zum Einsatz. Sie vereinen die Vorteile von Kalkputzen und Zementputzen.

Bioputze: z.B. Lehmputze
Diese bestehen aus reiner Erde, welche mit Pflanzenfasern/Stroh veredelt wurden. Lehmputze können Putz und Farbe zugleich sein, sind atmungsaktiv (Regulieren der Luftfeuchtigkeit), wirken wohngesund, nachhaltig und wertbeständig. Lehm ist eines der ältesten Bindemittel beim Hausbau und wurde schon 9000 v.Chr. in Kleinasien verwendet.

Sanierputze:
werden bei feuchtem und salzhaltigem Mauerwerk verwendet. Würde ein normaler Putz neu aufgetragen, wäre die Wandoberfläche nach kürzester Zeit wieder unästhetisch fleckig. So verhindern Sanierputze dauerhaft Salzausblühungen, Farb- und Putzabsprengungen. Sie führen – durch ihre hohe Diffusionsoffenheit – schneller Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk ab.

Trockenputze:
werden bei Ziegelmauerwerk zum Ausgleich unebener, schiefer, rissiger Wände oder schadhaften Mauerwerks und oft auch bei Renovierungen eingesetzt. Trockenputze sind auch Verkleidungen von Wandflächen mit Gipskartonplatten.

Dekorputze:
verschönern Wände ebenso wie sie diese unempfindlicher machen. Je nach Wahl von Körnung, Struktur, Farbigkeit und Verarbeitung ist es möglich, Räume mit verschiedenen Wohnraumstimmungen zu erschaffen. Dekorputze werden auf Mineral- oder Kunstharzbasis angeboten. Wobei Mineralputze das Raumklima durch ihre Diffusionsoffenheit besser ausgleichen können.

Magnetputze:
sind mit Magnet-Eisenspänen oder Metallsand versetzt. Egal ob raue oder glatte Struktur … Diese Wandputz ist ideal um im Büro als Riesen-Pinnwand zu dienen. Es können – je nach Stärke des Magnetputzes – sogar große Pläne, Bilder oder Metallschienen ohne Montage an der Wand befestigt werden.

Abschirmputze:
schirmen elektrischen Felder der im Bauwerk verlaufenden Kabelinstallationen ab. Sie sind ideal für Schlaf- und Kinderzimmer von elektro-sensiblen Personen. Im technisch/medizinischen Bereich können sie elektrische/elektromagnetische Felder von Geräten oder technischen Einrichtungen abschirmen. Korrekt abgeschirmte Wände sichern die Funktion strahlungsempfindlicher Instrumente und Anlagen in medizinischen Labors und Computer-Räumen. Übrigens wirkt der Abschirmputz auch, wenn er tapeziert oder überputzt wird.

Außenputz

Die Außenfassade ist die repräsentative Hülle, bildlich gesprochen der schützende schöne Mantel Ihres Hauses. Oberflächenstruktur- und Farbgebung der Fassade geben Ihrem Haus – abgestimmt auf die Umgebung und Ihren persönlichen Geschmack – seinen individuellen, optischen Charakter.

Darüber hinaus sind die funktionellen Vorteile einer guten Außenfassade, dass diese:

  • das Mauerwerk vor Witterungseinflüssen schützt (Feuchtigkeit, Nässe, Kälte, Hitze)
  • ausgleichend bei Temperaturveränderungen wirkt
  • die Wärmedämmung verbessert und dennoch die Wasserdampf-Diffusion gewährleistet
  • Schall- und Brandschutz bietet
  • vor mechanischen Einwirkungen schützt

Außenputze werden in der Regel zweischichtig aufgetragen. Über einen Unterputz wird ein eingefärbter Oberputz aufgetragen.

Kalk-Zement-Putze:
werden aus Zement, Kalkhydrat und Sand hergestellt. Sie sind ideal für Feuchträume oder später geplante Verfliesungen, für Treppenhäuser (hohe mechanische Belastbarkeit). Denn Sie sind abriebfest und feuchtigkeitsbeständig.

Zementputze:
werden hauptsächlich dort eingesetzt, wo direkter Wasserkontakt möglich ist (z.B. Fassadensockelbereich). Denn Zement ist wasserunempfindlich.

Faserleichtputz:
kommt bei extrem leichten Wandbaustoffen und hochwärmedämmenden Mauerwerken zum Einsatz. Denn der hohe Faseranteil minimiert das Rissrisiko und bietet so mehr Sicherheit.

Abschirmputze:
Die Basis von Oberputzen sind mineralischen Putzmörtel (mineralische Edelputze) oder Kunstharzputz-Beschichtungsstoffe (pastenartige Oberputze).

Mineralische Edelputze:
sind farbige Werk-Trockenmörtel. Sie bestehen überwiegend aus Sand, Kalk, Marmor und/oder Quarz, also hochwertigen mineralischen Rohstoffen. Diese werden mit Kalk und/oder Zement dauerhaft gebunden. Obwohl ein Bindemittel nur einen kleinen Teil zum Baustoffvolumens beiträgt, ist es der Stoff, welcher die bauphysikalischen Eigenschaften des Baustoffs am meisten beeinflusst. Ein leichtes Verarbeiten, die längere Lebensdauer und die wohngesunden Eigenschaften sind von der Wahl eines hochwertigen Bindemittels abhängig.
Pastöse Oberputze werden – daher der Name – als Paste bereits verarbeitungsfertig geliefert.

Sie sind eine Alternative zu den mineralischen Putzen. U.a. deshalb, weil sie mehr Farbnuancen bieten als mineralische Putze.

Oberputze können – auf Wunsch – noch abschliessend verfeinert/verbessert werden mit Egalisations-Anstrichen, Dispersions-, Silikat- und Silikonharz-Farben.

Passend zu Ihrem persönlichen Geschmack, dem Charakter und der Bausubstanz Ihrer Immobilie und seiner Umgebung können wir Sie beraten, welche Putzarten und dekorativen Strukturen zu Ihrem Eigentum passen. Beispielsweise:

Scheibenputz:
hat eine für diese Putzart typische, richtungsfreie Struktur.

Filzputz: ist ein dünnlagiger Feinputz.

Rillenputz oder Münchner Rauputz:
wird in gewünschter Richtung (senkrecht, waagrecht, schräg, kreisend) abgerieben. Durch die Wahl der Körnung kann man grobere oder feinere Strukturen schaffen.

Modellierputz:
wird frei strukturiert aufgetragen. Je nach Geschmack … mit Kelle, Spachtel, Bürste oder Rolle.

Edelkratzputz:
hat eine offene natürliche Struktur. Durch das Kratzen an der Oberfläche können hier ganz individuelle Strukturen modelliert werden. Durchaus vergleichbar mit der Arbeit eines Kunsthandwerkers, der Ton bearbeitet. So sind auch unterschiedliche Körnungsgrößen und Farben an einer Wand möglich. Dieser Putz ist ein Liebling der Architekten.

Dekorativer Putz und Buntsteinputz:
kann man vorwiegend an Sockelbereichen oder Innenwänden entdecken. Dies ist ein dekorativer Kunstharz-Oberputz. Mittels naturfarbener Marmorkörnungen, eingefärbten Quarzkörnern oder verschiedenfarbigen Kieseln wird eine mehrfarbige Wandfläche geschaffen.

Egalisationsanstriche:

gleichen optische Unregelmäigkeiten bei einer farbigen Edelputz-Fassaden aus (auf Dispersions-, Organo-, Silikat- oder Siliconharzbasis).

Dispersionsfarben: 
sind wasserverdünnbar, wasch- und scheuerbeständig. Durch ihre Dampfdurchlässigkeit kann Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen. Schimmelpilzbildung wird dadurch verringert.

Silikatfarbe:
(auch Wasserglasfarben oder Keimfarben genannt) enthalten keine Lösemittel, Weichmacher oder Biozide. Sie sind extrem wasserdampf-durchlässig. Ein sehr wohngesundes Material.

Silikonharzfarben:
sind sehr wasserabweisend (hydrophob) und dennoch wasserdampf- und kohlendioxid-durchlässig. Perfekt verarbeitet widerstehen sie selbst Schlagregen.

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